Gneis — Struktur, Herkunft & Sorten

Gneis gehört zu den ältesten Gesteinen der Erde und beeindruckt durch seine markante Bänderung. Als metamorphes Gestein entsteht er unter extremem Druck und hohen Temperaturen, wobei sich die Minerale in parallelen Lagen anordnen und charakteristische Streifen bilden.

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Pflege & Reinigung

Gneis ist ähnlich pflegeleicht wie Granit. Eine Imprägnierung alle 1–2 Jahre genügt in den meisten Fällen. Die Reinigung erfolgt mit pH-neutralen Natursteinreinigern. Die meisten Gneise sind säurebeständig, allerdings können einzelne Sorten kalkhaltige Minerale enthalten — im Zweifelsfall vorab testen.

Einsatzgebiete

Gneis bietet die mechanische Belastbarkeit von Granit mit deutlich lebhafteren Zeichnungen. Typische Einsatzgebiete sind Küchenarbeitsplatten, Bodenbeläge, Treppenanlagen und Fassadenverkleidungen. Viele Gneise sind frostbeständig und eignen sich hervorragend für den Außenbereich. Durch seine fließende, oft wolkige Textur schafft Gneis eine natürliche Dynamik, die ruhigere Granitsorten nicht bieten.

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