Basaltina ist ein dunkelgrauer italienischer Basalt mit feiner, ruhiger Vulkansteinstruktur und sehr architektonischer Ausstrahlung. Bei ROSSITTIS wird er für Fassaden, Wandverkleidungen, Außenpflaster und moderne Innen- wie Außenflächen eingesetzt.
Basaltina ist ein Marken- und Handelsname für einen italienischen vulkanischen Naturstein, der im Markt meist der Basaltgruppe zugeordnet wird.
Basalt
Italien
2.652 kg/m³
Verfügbar als: Platten, Sockelleisten, Fliesen und Boden
Basaltina ist einer jener dunklen Steine, die nicht durch starke Zeichnung, sondern durch Haltung wirken. Das Material zeigt ein tiefes Dunkelgrau bis Anthrazit, feines Korn und eine ausgesprochen ruhige, technische Oberfläche. Dadurch passt es hervorragend zu moderner Architektur, in der Materialität klar und reduziert eingesetzt wird. Fassaden, Außenpflaster, Wandverkleidungen, Podeste, Treppen und Innenflächen profitieren genau von dieser Mischung aus Zurückhaltung und Präsenz. Im Unterschied zu einem lebhaften Granit oder einem schwarzen Marmor geht es hier um Ruhe, Dichte und eine fast grafische Präzision.
Basaltina stammt aus Bagnoregio in Italien und ist als Marken- und Handelsname eng mit diesem Vulkanstein verknüpft. Im Markt wird das Material der Basaltwelt zugerechnet, auch wenn die geologische Beschreibung präziser als vulkanischer Werkstein gelesen werden kann. Für die Planung ist entscheidend, dass Basaltina dunkel, fein, witterungsstabil und in modernen Architekturprojekten bewährt ist. Gegenüber Pietra Serena wirkt Basaltina klar technischer und dichter, gegenüber klassischen grauen Graniten homogener und feiner.
Technisch bringt Basaltina ein starkes Profil mit: Die Rohdichte liegt bei 2.652 kg/m³, die Druckfestigkeit bei 114,7 MPa und die Wasseraufnahme bei nur 0,06 %. Gerade diese sehr geringe Wasseraufnahme macht das Material für Außenanwendungen interessant. Basaltina ist damit kein bloßer Dekorstein, sondern ein ernst zu nehmender Werkstoff für Fassaden, Pflaster und dauerhafte Architekturflächen. Im Alltag überzeugt der Stein vor allem dort, wo dunkle Flächen robust, unaufgeregt und präzise wirken sollen.
Geschliffen und sandgestrahlt sind für Basaltina besonders naheliegende Oberflächen, weil sie die ruhige Vulkansteinwirkung sehr gut tragen. Geflammt oder spaltrau kommt dort ins Spiel, wo zusätzliche Rutschhemmung und mehr Textur gewünscht sind. Polierte Anwendungen sind möglich, stehen aber nicht so stark im Vordergrund wie bei Granit oder Marmor. Bei ROSSITTIS ist Basaltina als Rohplatte, Fassadenplatte, Außenpflaster, Wandverkleidung, Tritt- und Setzstufe, Fensterbank und Sockelleiste verfügbar.
Die ehrliche Einschätzung: Basaltina ist kein Stein für opulente Natursteinbilder oder starke Farbigkeit. Seine Stärke liegt in architektonischer Disziplin. Wer einen ruhigen, dunklen Werkstein mit moderner Haltung sucht, bekommt hier ein sehr überzeugendes Material. Wer dagegen auffällige Maserung oder luxuriöse Dekorwirkung will, sollte sich bei anderen Steinen umsehen.
Technische Daten
Richtwerte für die Gesteinssorte. Naturstein ist ein Naturprodukt — einzelne Chargen und Platten können in ihren technischen Werten abweichen.
Rohdichte
2.652 kg/m³
Druckfestigkeit
114,7 MPa
Wasseraufnahme
0,06 %
Oberflächen
Basaltina® ist in verschiedenen Oberflächenbearbeitungen erhältlich. Die Wahl der Oberfläche beeinflusst Optik, Haptik und Pflegeaufwand.
Geschliffen
Geschliffen zeigt Basaltina seine ruhige, dunkelgraue Oberfläche sehr präzise. Für Innenräume und hochwertige Außenarchitektur ist das eine der stärksten Varianten.
Sandgestrahlt
Sandgestrahlt wirkt Basaltina trocken, technisch und griffig. Für Fassaden, Podeste und Laufzonen ist das eine sehr stimmige Oberfläche.
Geflammt
Geflammt bekommt der Stein mehr Struktur und Rutschhemmung. Gerade auf Außentreppen und stärker beanspruchten Außenflächen ist das sinnvoll.
Spaltrau
Spaltrau zeigt den vulkanischen Charakter des Materials am direktesten. Für Wandverkleidungen und Außenpflaster mit mehr Natursteinwirkung ist das passend.
Gebürstet
Gebürstet verbindet ruhige Optik mit etwas mehr Haptik. Das eignet sich für Innenräume, die technisch, aber nicht zu hart wirken sollen.
Pflege & Verarbeitung
Basaltina ist pflegeleicht, sollte aber nach der Verlegung imprägniert werden, besonders auf stark beanspruchten Außen- und Bodenflächen. Die sehr geringe Wasseraufnahme von 0,06 % erleichtert das Reinigen und Pflegen zusätzlich.
Zum Reinigen und Pflegen genügen pH-neutrale Natursteinreiniger, Wasser und ein weiches Tuch oder Wischgerät. Auf strukturierten Oberflächen ist regelmäßige Schmutzentfernung wichtiger als aggressive Grundreinigung.
Vermeiden Sie stark scheuernde Produkte und unnötig aggressive Spezialchemie. Nicht die chemische Empfindlichkeit ist bei Basaltina das Thema, sondern Schmutzfilme und Rückstände auf dunklen strukturierten Flächen.
Im Außenbereich helfen gute Entwässerung, wenig Tausalz und eine regelmäßige Reinigung dabei, die Oberfläche dauerhaft klar und gleichmäßig zu halten.
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Häufige Fragen
Ist Basaltina für die Küche geeignet?
Ja, grundsätzlich schon. Mit 2.652 kg/m³ Rohdichte, 114,7 MPa Druckfestigkeit und 0,06 % Wasseraufnahme ist Basaltina ein dichter und belastbarer dunkler Werkstein, der auch als Arbeitsplatte funktionieren kann.
Welche Oberflächen gibt es bei Basaltina?
Typisch sind geschliffen, sandgestrahlt, geflammt, spaltrau und gebürstet. Gerade geschliffen und sandgestrahlt passen sehr gut zur architektonischen Ruhe des Materials.
Woher kommt Basaltina?
Basaltina stammt aus Bagnoregio in Italien. Der Name ist zugleich ein etablierter Marken- und Handelsbegriff für diesen dunklen italienischen Vulkanstein.
Wie reinige ich Basaltina richtig?
Zum Reinigen und Pflegen reichen pH-neutrale Natursteinreiniger und Wasser. Auf strukturierten dunklen Flächen sollten Schmutzfilme regelmäßig entfernt werden, damit die Oberfläche nicht fleckig wirkt.
Was kostet Basaltina?
Basaltina liegt meist im gehobenen Segment. Die Preisklasse hängt stark von Oberfläche, Format, Stärke und dem Anteil an Fassaden- oder Werkstückbearbeitung ab.
Ist Basaltina frostbeständig?
Mit 0,06 % Wasseraufnahme bringt Basaltina eine sehr gute Grundlage für Außenanwendungen mit. In der Praxis wird das Material seit Jahren für Fassaden, Pflaster und Treppen eingesetzt.
Basaltina oder Pietra Serena – was ist besser?
Pietra Serena wirkt weicher und klassisch toskanisch, Basaltina dichter, dunkler und technischer. Für moderne Außenarchitektur ist Basaltina oft die robustere und klarere Wahl.